Institut Carpe Kairon

Antike Sprachen, Texte und Inhalte

Wir sind eine freie Bildungseinrichtung, die das Ziel verfolgt, den kulturellen Schatz der antiken Sprachen und Literatur durch die Sprachunterricht, begleitete Lektürekurse antiker, besonders griechischer Originaltexte sowie durch vielfältige Formen der Kooperation und Aktualisierung lebendig zu erhalten und für die moderne Gesellschaft fruchtbar zu machen.

Antike Sprachen und Texte
schärfen den Geist
und beflügeln die Seele

Warum heute antike Sprachen lernen?


Die Sprache als geistiges Werkzeug

Die klassischen Sprachen sind äußerst komplexe und zugleich feinsinnige geistige Werkzeuge. Mit ihnen erreichen wir Räume des Denkens und der Vorstellung, die für modernen Sprachen oft kaum oder nur ungleich schwerer zu fassen sind.

Antike Sprachen lernen, heißt geistige Werkzeuge schärfen.

Der Schatz der Literatur

Philosophie und Poesie erreichten in der Antike vielfach ihren bisherigen Höhepunkt. Die Werke beispielsweise von Platon oder Homer im Original zu lesen, verschafft seelische Genüsse und geistige Erkenntnisse, die ihresgleichen suchen.

Antike Literatur lesen, heißt die kostbarsten Früchte für Geist und Seele genießen.

Sprach- und Kulturverständnis

Die klassische Antike ist die Grundlage der europäischen Kultur, die alten Sprachen sind der Schlüssel zu jeder indogermanischen modernen Sprache. Die moderne deutsche Sprache und Kultur bspw. ist nur durch ihren Antikenbezug verständlich.

Antike Sprachen und Literatur sind der Schlüssel zu einem echtem modernen Selbstverständnis.

Entdecken Sie die Welt antiker Sprachen

In einer Zeit, die nach einer nachhaltigen Lebensweise sucht, haben wir scheinbar völlig vergessen, dass nachhaltiges Glück nicht im Konsum liegt, sondern in der sublimen Betätigung der seelisch-geistigen Lebenskräfte.

Philosophie

Die antike Philosophie ist vielfältig und überrascht immer wieder auch durch ihre Modernität: die Atomtheorie Demokrits, der Relativismus des Protagoras und die Flußtheorie Heraklits sind Beispiele dafür.

In vieler Hinsicht unmodern ist hingegen die Philosophie Platons. Umso mehr können wir von ihr lernen. Denn Platons Dialoge führt den hartnäckigen Leser sukzessive ein in die Erkenntnis dessen, was immer auf dieselbe Weise ist, was nie geworden und nie vergeht. Platonisches Philosophieren macht es möglich, rational und sinnvoll über die Seele, den Geist, Gott und die Götter, die Gerechtigkeit und das Gute nachzudenken: ohne Dogmatismus, aber auch ohne Relativismus.

Poesie

Ganz besonders die griechische Dichtung bleibt in vielerlei Hinsicht bis heute unübertroffen. Der Genuss, der im inneren Erlebnis entsteht, welches die epischen Verse Homers in der menschlichen Seele evozieren, lässt sich nicht in Wort fassen. Haben Sie die Odyssee von Christopher Nolan gesehen? Dass drückende Gefühl dieser Verfilmung hat mit den kraftvollen Hexametern Homers schlichtweg nichts zu tun, sondern ist ganz ein Ausdruck unserer Zeit.

Die Epen wie die klassischen Tragödien erfüllen die Seele des Lesers nicht nur mit unglaublichen Geschichten und tiefen und oft zugleich subtilen Gefühlen. Sie wecken auch die Imagination und beleben nachhaltig die Vorstellungswelt.

Religion

In welcher Sprache ist eigentlich die Bibel verfasst?

Das Alte Testament wurde auf Althebräisch und Aramäisch geschrieben, die Neue Testament auf Altgriechisch. Das Alte Testament wurde auch (mit einigen zusätzlichen Texten, den Apokryphen) ins Griechische übersetzt. Dies ist die Septua Ginta. Die gesamte Bibel wurde auch ins Latein übersetzt. Dies ist die Vulgata. Wer also die Worte der Evangelien im Original lesen will, liest sie auf Griechisch.

Aber auch die griechische Götterwelt kann in vieler Hinsicht eine Bereicherung für das Leben darstellen. Denn sie verbindet uns mit einer durch und durch lebendigen Wirklichkeit, die uns wieder über die Wunder der Natur staunen lässt.

Uns selbst verstehen…

Wir stehen heute an einem Punkt, an welchem uns nur noch eine schmaler Pfad mit dem historischen Erbe der Antike verbindet. Der Grund ist einfach: Der moderne Mensch weiß heute gar nicht mehr, was ihm entgeht.

Das Gymnasium

Das Gymnasion (τὸ γυμνάσιον) war ein Sportplatz in der griechischen Polis. Der Name leitet sich von dem Adjektiv γυμνός (nackt, leicht bekleidet) ab, da die sportliche Betätigung entsprechend betrieben wurde. Im schattigen Säulengang, der das Gymnasion umgab, konnten die jungen Leute in ihrer Freizeit, der σχολή – daher stammt der Ausdruck Schule –, von den Älteren lernen. Das Lernen war in diesem Sinne also keine lästige Pflicht, sondern eine erquickende Freizeitbeschäftigung. Nach dieser Sport- und Lernstätte wurde auch das moderne Gymnasium benannt.

Blog

Hier finden Sie inspirierte und hoffentlich ebenso inspirierende Artikel rund um Philosophie Philologie und was uns sonst noch so bewegt.